digitaler Familienalltag

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February 12, 2021 - 9:15am

Critical Commentary

Die zunehmende Digitalisierung betrifft nicht nur den studentischen Alltag sondern ist eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung. Durch die Corona-Pandemie und einhergehende Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung des Virus (z.B. Schließungen der Schulen und des Einzelhandels) ist die digitale Entwicklung beschleunigt worden. Homeoffice, Homeschooling bzw. Distanzlernen, digitales Studieren, digitale Freizeitgestaltung und Nutzung der Social Media Kanäle haben auch besonders in Familien zu großen Veränderungen im Alltag geführt.  

 

In meinem Projekt habe ich die digitalen Praktiken und die genutzten Technologien meiner Familienmitglieder und mir in der Woche des Lockdowns vor den Weihnachtsferien in 2020 untersucht. Der Haushalt besteht aus 5 Personen: Johanna (Studentin, 20 Jahre), Lilly (Schülerin, 18 Jahre), Mathilda (Schülerin, 11 Jahre), Hans (Angestellter, 57 Jahre), Susan (Angestellte und Studentin, 50 Jahre). In der Woche vom 14. Bis 18.12.2020 habe ich das Verhalten meiner Familie beobachtet und mit allen Gesprächen zu ihrem Medienverhalten geführt. 

 

 

 

 

 

 

Für die Darstellung der digitalen Praktiken aller Familienmitglieder habe ich eine tabellarische Form gewählt und die Mediennutzung anhand eines beispielhaften Tagesablaufs für die einzelnen Personen grafisch abgebildet. Durch diese übersichtliche Darstellung wollte ich herausarbeiten, wo es Gemeinsamkeiten in der Mediennutzung gibt bzw. wie weit sich die Praktiken aufgrund von Alter, Interessen und unterschiedlicher Lebenswelten (Schule, Studium und Beruf) voneinander unterscheiden. 

 

Zur Durchführung des Projekts habe ich alle Personen in der Familie nach ihren Mediengewohnheiten befragt und mir hierzu kurze Notizen gemacht. Darüber hinaus habe ich im Laufe des Untersuchungszeitraum das Verhalten der Familie beobachtet und bei verschiedenen Gelegenheiten nochmal nachgefragt, wofür gerade das Handy oder Laptop genutzt wird. Dafür war einige Empathie meinerseits notwendig, damit die Familienmitglieder sich nicht kontrolliert oder in ihrem Medienverhalten beeinflusst fühlten. Im Laufe des Projektes ist deutlich geworden, dass alle Akteure eine enge Verbindung zu den von Ihnen genutzten Endgeräten haben und diese als etwas sehr Persönliches empfunden werden. Daher habe ich die Smartphones und Laptops auf einem Bild zu einem “Familienfoto” zusammengestellt, in dem die Familie durch ihre genutzte Technik repräsentiert wird.

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Eigenproduktion