Digitales Propädeutikum - Digitale Kompetenzen

Ziel des Digitalen Propädeutikums ist es, Grundprinzipien und -kompetenzen für die Arbeit im Digitalen zu vermitteln (z.B. wissenschaftliche Arbeitsweisen im Digitalen, Umgang mit Daten und Datenschutz, Open Source, Toolkenntnisse und -umgang, digitale Quellenkritik), und das Anfertigen von eigenen digitalen Arbeiten anzuregen; somit ergänzend und weiterführend zu den bereits etablierten eLearning Formaten in der Fakultät Geisteswissenschaften zu arbeiten. Dies soll Studierenden ein sicheres und fachkundiges Arbeiten im Digitalen vermitteln, so dass im Studienverlauf digitale Arbeitsweisen zunehmend eingeübt werden können.

In modularen Wissenseinheiten werden verschiedene Wissens- und Arbeitsformen als Hilfestellung für den Studienanfang und -alltag vorgestellt. Diese Wissenseinheiten können von Lehrenden in den Geisteswissenschaften in thematische Lehrveranstaltungen eingebunden, von Studierenden zum individuellen Selbststudium, sowie von anderen Nutzergruppen als Informationsquelle genutzt werden. 

Das digitale Propädeutikum ist ein living document, in dem Resourcen für das digitale Arbeiten zusammengetragen, fortlaufend ergänzt, erweitert und aktualisiert werden. Die erste Version wurde von Gertraud Koch, Roman Knipping-Sorokin und Natalie Isaak konzipiert und durch eine Förderung der Claussen-Simon-Stiftung möglich. Die Wissenseinheiten sind open source als Creative Commons mit der Lizenz CC-BY-SA verfügbar.

Begleitet wurde die Entwicklung der ersten Version durch einen wissenschaftlichen Beirat aus unterschiedlichen Disziplinen: Prof. Dr. Otto Habeck, Prof. Dr. Ulf Schmidt, Prof. Dr. Thomas Weber, Prof. Dr. Iris Wenderholm, Prof. Dr. Heike Zinsmeister.

Hinweise zur Ergänzung, weiteren Gestaltung, Erfahrung in der Nutzung der Seite sowie zur Ergänzung der einzelnen Module können an roman.knipping-sorokin@uni-hamburg.de gesendet werden.

Zur Weiterentwicklung wird es einmal jährlich eine Anwenderkonferenz geben.

DIe Wissenseinheiten:


 

Modul A widmet sich der Übertragung grundlegender geisteswissenschaftlicher Arbeitsformen ins Digitale unter Verwendung von vorhandenen Tools. 

Modul B beinhaltet spezifisches Wissen über Arbeitsformen und -prinzipien im Digitalen (z.B.: Datensparsamkeit, -schutz und -sicherheit, Open Source, digitale Quellenkritik).

Modul C beinhaltet kleine digitale Werkstücke als Beispiele für mögliche Seminararbeiten, um Erfahrungen in der Arbeit mit digitalen Medien zu sammeln und Zugänge zu digitalen Forschungsfeldern zu gewinnen.

Modul D besteht aus Anregungen zur kritischen Reflexion des digitalen Arbeitens im Hinblick auf Qualität, Validität und die spezifischen Wirklichkeitsausschnitte im Digitalen, sowie deren Verbindung zu non-digitalen Arbeitsweisen und der sinnvollen Einbindung in den Studienalltag.



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