Engaged Anthropology in feindlichen Feldern - Grenzen, Konflikte

  • Plädoyer dafür, dass political otherness NICHT ethischen Grundsätzen widerspricht

  • Sichtbarmachung der politischen Situiertheit in der Forschung → diese bleibt oft implizit 

  • Verständnis von engagierter Forschung: Konflikte sichtbar machen, Kommunikation und Diskussion zwischen Forschenden und AkteurInnen→ produktiver Konflikt → durch gezielte Konfliktsituation Wissen generieren, das zu emanzipierten Wissen und Empowerment beiträgt → strategischer Antagonismus

Grenzen:

  • Welchen Mehrwert bietet die Forschung für die AkteurInnen → Gefahr der Instrumentalisierung? 

  • Grenzen des Feldeinstiegs → Feld ist nur mit bestimmter Ausgangssituation zugänglich (i. d. F. weißer schwuler Mann = gleiche Makierungen wie AkteurInnen im Feld) → Feldeinstieg für ForscherInnen mit anderen Makierungen überhaupt möglich? 

  • Gefahr der ungewollten Instrumentalisierung der Forschenden? Wem kommen meine Ergebnisse und mein Kontakt mit dem Feld zugute? 

  • Grenze der Methode des strategischen Antagonismus → eigene Involviertheit, Reflexion, Sympathie zu AkteurInnen → evtl. ungewollte Verstrickung im Feld und Kontrollverlust 

Artifact

Analytic (Question)

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pece_annotation_1607505152

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