Podcast "Uni digital – so läufts im Lockdown” " - Folge 1

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Contributed date

February 10, 2021 - 4:16pm

Critical Commentary

Podcasts erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit, wodurch es uns mehr als sinnvoll erschien, ein solches Format zu wählen, um möglichst viele junge Menschen zu erreichen. Denn mit dem Podcast zum Thema “Uni digital – so läufts im Lockdown” wollten wir vor allem dafür sorgen, dass sich die Studierenden im digitalen Semester verstanden und nicht so allein fühlen. Wir nutzten diesen Podcast, um einen ganz persönlichen Blickwinkel aus der Sicht von Studierenden zu geben. Dafür eignete sich dieses Format besonders gut, weil man auf Augenhöhe miteinander kommuniziert und ein sehr natürliches, entspanntes Gespräch entsteht. Nicht nur wir konnten dadurch in einer lockeren und angenehmen Atmosphäre über unsere Erfahrungen und Wünsche sprechen, auch die Hörer*innen des Podcasts bekommen so das Gefühl, bei dem Gespräch dabei zu sein und nicht einfach einen theoretischen und/oder wissenschaftlichen Text zu lesen. Der Podcast sollte damit als eine Art Ausgleich zu dem Digitalen Semester dienen. 

Außerdem haben wir so einen Weg gefunden, die Vor- und Nachteile zu besprechen, unsere eigenen Gefühle zu reflektieren und uns selbst nicht mehr so allein zu fühlen. Damit konnten wir den Studierenden und uns selbst eine Stimme gegeben. 

Wir haben zwei Folgen aufgenommen und versucht uns somit auf zwei unterschiedliche Themenfelder zu fokussieren. In Folge 1 sprechen Caro und Anaisa über ihr momentanes Privatleben, die Arbeit und das allgemeine Gefühl momentan ein bisschen allein dazustehen.  

In Folge 2 reden Sonia und Loreen über die Erwartungen die Studenten an das eigentliche Studium stellen. Sprich Partys, Alkohol und viele neue coole Leute. Im Endeffekt kam es doch ganz anders... mit Plot Twist.  

 

Die Produktion des Podcasts hat uns vor neue Herausforderungen gestellt, da wir aufgrund der Corona-Pandemie nicht zusammen in einem Raum aufnehmen konnten. Deswegen mussten wir kreativ werden und jeweils bei uns Zuhause aufnehmen und die Tonspuren am Ende zusammenlegen. Damit kein Hall entsteht oder man jemanden doppelt zu hören ist, mussten wir dafür sorgen, dass wir unsere Podcast-Partnerinnen nur über Kopfhörer hören. In der Praxis sah es dann so aus, dass wir jeweils Kopfhörer an Laptop oder Computer anschlossen, um mit der anderen Person zu kommunizieren, und unsere eigene Audio-Spur mit dem Handy aufzeichneten. So konnten wir am Ende *die Spuren übereinandergelegen und schneiden, damit am Ende alles passt. Zu unserer Überraschung klangen die Aufnahmen am Ende wirklich so, als hätten wir zusammen in einem Raum gesessen.                                                                              
Für die Aufnahmen selbst brauchten wir kein großes Vorwissen. Wir machten uns einen groben Plan und achteten darauf, möglichst deutlich zu sprechen und den roten Faden beizubehalten. Im Gegensatz zu einem normalen Gespräch, mussten wir bei den Aufnahmen allerdings neben der Struktur, auch auf die Zeit achten, um nicht abzuschweifen. Caro hat aufgrund ihrer Vorerfahrung den Schnitt übernommen und sich auch um das Intro gekümmert. Ein ehemaliger Kollege von ihr hat das Intro für uns produziert. Dadurch klingen beide Folgen professionell und machen hoffentlich neugierig.  

Die Idee zum Intro kam uns aufgrund eines lustigen Zufalls: Als wir eine WhatsApp-Gruppe gründeten, fügte Caro aus Versehen Anastasia anstatt Anaisa hinzu – Anastasia nahm aber gar nicht an dem Seminar teil. Darum schickte sie eine Sprachnachricht und sagte: “Podcast, hatte ich auch schon echt lange mal überlegt, aber jetzt mal eine ganz peinliche Frage: Worum geht´s hier gerade?”  
Wir fanden diese Sprachnachricht nicht nur lustig – vielmehr war sie ein Ausdruck der allgemeinen Verwirrung im digitalen Semester. Ihre Aussage passte einfach perfekt auf die Grundstimmung des Semesters und zeigt, wie sehr wir durch die digitalen Veranstaltungen auch den Überblick verlieren, an welchen Kursen wir überhaupt teilnehmen müssen oder können. 

Source

Eigenproduktion