Uni und Pandemie: Studienalltage unter Bedingungen von Covid-19

Das digitale Studium geht in seine Verlängerung. Was Anfang letzten Jahres noch wie ein temporärer Umstand schien, verlangt nunmehr ein längerfristiges Umdenken. Neue Verhaltensweisen im Umgang mit Techniken und Technologien, mit Dozierenden und Kommiliton:innen, mit sich selbst und den eigenen Gewohnheiten, mussten im neuen digitalen Alltag erlernt werden. Der eingeschränkte Zugang zu Bibliotheken, Arbeitsplätzen, Mensen und Cafés stellte Lehre und Studium vor große Herausforderungen, über deren Lösungen bisher wenig gesprochen zu worden scheint.

Aus der Notwendigkeit heraus, diese Herausforderungen und Möglichkeiten des digitalen Studiums zu thematisieren und reflektieren, wurde im WiSe 20/21 die Lehrveranstaltung „digitales Propädeutikum“ ins Leben gerufen. Learning-by-doing entwickelten die Studierenden in kleinen Projektgruppen Online-Produktionen, in denen sie sich auf kreative Weise mit ihren digitalen Studienalltagen auseinandersetzten. Im Rahmen von „Uni und Pandemie“ soll dieses Konzept in diesem Sommersemester weitergedacht werden.


Konkret soll es in diesem Seminar um die Übertragung grundlegender geisteswissenschaftlicher Arbeitsformen in digitale Kontexte und unter Verwendung digitaler Tools gehen. Dabei soll notwendiges Wissen vermittelt werden, um die Qualitäten und Probleme digitaler Arbeitsformen kritisch reflektieren zu können. Anhand der Erstellung kleinerer Online-Produktionen sollen gewonnenes Wissen und eigene Erfahrungen, erstellt im engen kollaborativen und sozialen Austausch, angewendet und anschließend auf der PECE-Plattform veröffentlicht werden.

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